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Hier giebt der Grundtext:
/*
[Greek: Blasphêmia],
Blasphemie,
*/
was bei den Hellenen lediglich "Lästerung" bedeutete.--
3. Mos. Kap. 25 ist überschrieben "Feier- und Jubeljahr",
und es wird darin den Kindern Israel befohlen,
jedes fünfzigste Jahr mit dem Schall der Posaune
(hebräisch: jobel) als ein Erlassjahr anzukündigen, "da
jedermann wieder zu dem Seinen kommen soll". Eigentlich
müsste es also "Jobeljahr" heissen; aber schon im 6. Jahrh.
n. Chr. nennt Arator ("de actib. Apostol." II, 677)
dieses jüdische Festjahr "annus iubilaeus". Wir sagen
nun von einer seltenen Wiederholung, sie komme
/*
"alle Jubeljahr' mal",
*/
und die katholische Kirche feiert noch heute alle
fünfundzwanzig Jahre ein gewinnbringendes Jubel- und
Gnadenjahr, welches zuerst Bonifacius VIII. i. J. 1300
für eine hundertjährige Wiederkehr eingesetzt hatte. Die
Worte "Jubel, jubeln, jubilieren, Jubelfest, Jubiläum,
Jubilar, Jubelgreis ", sind alle davon herzuleiten.--
3. Mos. 26, 6; 1. Macc. 7, 50; 9, 57; 14, 11 steht:
/*
Friede im Lande.--
*/
Aus 4, Mos. 6, 25: "Der Herr lasse sein Angesicht
leuchten über dir und sei dir gnädig" entnehmen wir:
/*
Sein Angesicht leuchten lassen über Jemandem.--
*/
4. Mos. 9, 23 heisst es von den Kindern Israel: "Nach
des Herrn Munde lagen sie und nach des Herrn Munde
zogen sie, dass sie auf des Herrn Hut warteten ..."
Dieser Spruch und andere auf den Wachtdienst im Tempel
bezügliche Stellen des alten Testamentes (s. 3. Mos.
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